Mittwoch, 31. Mai 2017

Erster Kontakt zum Genehmigungsplaner

Heute erhielten wir eine Email von unserem Genehmigungsplaner von I.f.T. Hauske. Er hat sich kurz vorgestellt und erklärt, dass er bereits begonnen hat unser Bauantragszeichnungen vorzubereiten. Außerdem wird es demnächst einen Termin zur Planungsdurchsprache geben, bei dem wir gemeinsam die Position des Hauses auf dem Grundstück festlegen werden.

Update (26. Juni 2017):

Der Termin zur Planungsdurchsprache wird noch in dieser Woche stattfinden. Herr Hauske sagte uns außerdem zu, sich umgehend telefonisch mit ALB in Verbindung zu setzen, um die fehlenden Informationen zur Erstellung des Schallschutznachweises zu besprechen. Da Herr Hauske offenbar bereits mehrfach mit ALB zusammengearbeitet hat, hoffen wir auf eine unkomplizierte Kommunikation zwischen allen Beteiligten.

Dienstag, 23. Mai 2017

Dritte Entwurfsplanung / Walmdach mit 30° Dachneigung

Wir haben uns nun also für eine erhöhte Dachneigung entschieden, genauer gesagt für ein Walmdach mit 30° Dachneigung (anstatt 23°). Außerdem wird das Dach nicht als „Kaltdach“ ausgeführt, sondern es wird gedämmt und beheizt. So entsteht ein ca. 30m² großer Abstellraum, den wir als Kellerersatz nutzen werden.

Unser Traumhaus im Osten Berlins

Update (24. Mai 2017): 

Heute haben wir die Entwurfsplanung freigegeben. Dieser Arbeitsschritt ist nun abgeschlossen. Als nächstes folgt die Genehmigungsplanung, also die Erstellung des Bauantrags.

Update (30. Mai 2018): 

Mittlerweile wurde der Dachstuhl gerichtet. Es ist ein schöner geräumiger Dachraum von ca. 35m² Größe entstanden - genauso haben wir uns das vorgestellt!

Montag, 22. Mai 2017

Schallschutznachweis: Schallgutachten beauftragt

Da unser Grundstück an der S-Bahntrasse liegt, fordert das Bauamt ein Schallgutachten um gesunde Wohnverhältnisse nachzuweisen. Dieses müssen wir separat beauftragen und mit dem Bauantrag einreichen.

Bereits vor einigen Monaten haben wir uns einige Angebote eingeholt und mussten feststellen, dass so ein Schallgutachten nicht billig ist! Auch die Preisspanne war beachtlich, d.h. es lohnt sich Angebote zu vergleichen.

Zwei der Angebote hat die Baufrau außerdem mit dem Bauamt besprochen um sicherzustellen, dass die angebotenen Leistungen auch den Anforderungen des Bauamtes entsprechen. Außerdem scheint es einige schwarze Schafe in diesem Bereich zu geben, so wusste das Bauamt zu berichten – und diese wollen wir natürlich meiden!

Nachdem es mit unserem Favoriten leider noch einige Unstimmigkeiten zum ursprünglichen Angebot gab, konnten wir uns glücklicherweise einigen. Nun haben wir also das ALB Akustiklabor Berlin beauftragt. Sobald alle benötigten Informationen vorliegen, benötigt ALB ca. 3-4 Wochen zur Erstellung des Schallschutznachweises.

Update (31. Mai 2017):

ALB hat einige fehlende Informationen angefragt.

Update (07. Juni 2017):

Die Baufrau hat die offenen Fragen an den Genehmigungsplaner weitergeleitet.

Montag, 8. Mai 2017

Zweite Entwurfsplanung / Angebote erhöhte Dachneigung

Noch während unseres Urlaubs erhalten wir die zweite Entwurfsplanung, in die unsere Änderungswünsche eingearbeitet wurden. Bis auf eine letzte Kleinigkeit sind wir nun absolut zufrieden mit den Grundrissen.

Außerdem haben wir zwei Angebote für die von uns angefragte erhöhte Dachneigung bzw. das flache Satteldach erhalten. Uns wurden zwei mögliche Varianten aufgezeigt und was diese kosten würden. Das Angebot ist gewohnt transparent – sehr gut.

Update (12. Mai 2017): 

Zu der von uns favorisierten Variante haben wir noch einige Fragen, die wir an unsere Architektin weitergeleitet haben.

Update (17. Mai 2017): 

Heute erhielten wir einen Anruf der Architektin, um unsere Fragen zu diskutieren. Wir konnten alles klären und werden die entsprechend überarbeitete Entwurfsplanung in den nächsten Tagen erhalten.

Mittwoch, 26. April 2017

Erste Entwurfsplanung / Architektengespräch

Nun hatten wir endlich unseren ersten Architektentermin. Leider musste der Bauherr arbeiten, sodass die Baufrau das 3,5-stündige Gespräch im Hause Roth allein bestritten hat.

Glücklicherweise hatten wir schon gut vorgearbeitet: Alle Unterlagen (wie bspw. Leitungspläne der diversen Versorger, Baugrundgutachten sowie Vorabzug des Lageplans) lagen vor und auch vom Grundriss hatten wir schon sehr konkrete Vorstellungen. Diese schickten wir natürlich bereits vorab an unsere Architektin.

Im ersten Teil des Gesprächs wurde zunächst einmal erläutert, was uns in den nächsten Monaten bis zum Baubeginn erwartet:
  • Entwurfsplanung (ca. 1-2 Monate) 
  • Genehmigungsplanung (ca. 1-2 Monate) => Bauantrag
  • Genehmigungsverfahren (ca. 1-6 Monate) => Baugenehmigung 
  • Fortgeschriebene Planung (ca. 1-2 Monate) => Bauphase

Anschließend wurden diverse andere Dinge besprochen, die speziell unser Grundstück betreffen, wie bspw. der Nachweis der Kampfmitteln-Freiheit und die Erstellung des Schallgutachtens (beides für unseren Bauantrag erforderlich) und die notwendigen Erdarbeiten.

Dann ging es endlich um den spannendsten Teil: die Grundrisse! Unsere Architektin zeigte uns die Entwürfe, die sie für uns ausgearbeitet hatte – basierend auf unseren Skizzen, Wünschen und Vorgaben. Die Baufrau war sehr beeindruckt und vor allen Dingen sehr erleichtert, dass alles was wir uns überlegt hatten umsetzbar war.


Die Grundrisse wurden während des Gesprächs auf einem großen Bildschirm präsentiert, auf dem man auch gleich mitverfolgen konnte, wie die Architektin die ersten Änderungen vornahm und ob diese gefielen. Noch am selben Abend erhielten wir per Email die durchgesprochenen und angepassten Entwürfe zur Durchsicht.

Unser Fazit: Mit dem Architektengespräch und der ersten Entwurfsplanung sind wir wirklich mehr als zufrieden. Unsere Architektin ist sympathisch, kompetent und schnell, so wie wir es uns wünschen – weiter so!

Update (28. April 2017):

Nachdem auch der Bauherr die Grundrisse durchgesehen hat, haben wir uns noch für einige kleine Änderungen entschieden, die wir an die Architektin weiterleiten.

Am nächsten Tag geht es für Bauherr, Baufrau, Bausohn und Bautochter in den wohlverdienten Urlaub…

Update (01. Mai 2017):

Auch im Urlaub ist die Hausplanung natürlich Thema und wie sollte es auch anders sein: Es kommen noch einige neue Gedanken auf. Vor allem die Baufrau macht sich Gedanken darüber, ob wohl genug Stauraum vorhanden sein wird.

Eigentlich sind wir davon ausgegangen einiges im Dachgeschoss (23° Dachneigung) unterbringen zu können. Doch den Entwürfen kann man entnehmen, dass dort nicht viel Platz ist und unter dem Walmdach am höchsten Punkt nur ca. 1,50m Luft nach oben ist.

Nun überlegen wir die Dachneigung auf 30° zu erhöhen und ein flaches Satteldach anstelle des Walmdachs zu beauftragen. Diese Überlegungen senden wir sogleich an unsere Architektin und bitten um ein Angebot. Wir sind gespannt!

Mittwoch, 19. April 2017

Besuch im Fliesenparadies

Da die Baufrau einen Vormittag frei hatte, hat sie sich einmal im Fliesenparadies in Berlin-Kaulsdorf umgesehen, um sich einen Eindruck zu verschaffen.

Vielleicht so?

Der Eindruck war recht gut, aber die Entscheidung wird uns sicher nicht leicht fallen. Das liegt zum einen am großen Angebot, zum anderen daran, dass wir natürlich kein unbegrenztes Budget haben.

Glücklicherweise war uns bereits im Voraus klar, dass der von Roth veranschlagte Fliesenpreis von 30€/m² vermutlich nicht ausreichen wird, sodass die Baufrau heute nicht weiter überrascht war: Vor allem großformatige Fliesen sind teurer – und das nicht nur was den Quadratmeterpreis betrifft, sondern auch was das aufwändigere Verlegen der Fliesen angeht. Hier haben wir bereits mehr Budget eingeplant.

Außerdem gut zu wissen: Im Fliesenparadies werden nicht nur Fliesen verkauft, sondern auch Laminat, Holz- und Design-Böden, sogar Terrassen-Platten – hier werden wir sicherlich fündig werden.

Freitag, 7. April 2017

Teilungsvermessung abgeschlossen

Bereits im November 2016 hatten wir die Vermesserin beauftragt. Ein erster Termin für die Teilungsvermessung im Februar 2017 musste abgesagt werden, da die vorbereitenden Arbeiten wegen Bodenfrost nicht abgeschlossen werden konnten. Außerdem scheint es problematisch gewesen zu sein, an alle Grenzsteine zu gelangen, da diese teilweise hinter unserem Zaun zur S-Bahntrasse liegen.

Heute fand nun also der offizielle Termin zur Teilungsvermessung statt, zu dem auch alle Nachbarn eingeladen waren. Der Nachbar an der linken Grenze nahm am Termin teil und konnte einiges Interessantes berichten, z.B. von dem alten Haus, das einmal auf dem Grundstück stand, im Zweiten Weltkrieg zerstört und später abgerissen wurde.

Was genau ist nun während des Termins passiert?


Zunächst ist unsere Vermesserin mit uns die Katasterunterlagen durchgegangen. Besonders beeindruckend: Sie hatte sogar alte Unterlagen von 1919 und 1924 vorliegen, als die Flurstücke in dieser Straße nach und nach gebildet wurden.

Anschließend sind wir die Grenzpunkte abgeschritten und haben jeden einzeln durchgesprochen. Glücklicherweise sind sie alle recht unproblematisch gelegen, d.h. es müssen keine Nachbarzäune oder ähnliches versetzt werden.

Zum Schluss hat unsere Vermesserin noch erklärt wie es weiter geht: Sie stellt die Unterlagen fertig und reicht sie beim Katasteramt ein. Dann werden alle Beteiligten vom Katasteramt informiert und haben noch ein Vetorecht, wobei es jedoch aus unserer Sicht eigentlich keine strittigen Punkte mehr gibt. Letztendlich werden separate Grundbücher angelegt, was laut unserer Vermesserin ca. 2-3 Monate dauern wird.

Nun sind wir sehr erleichtert, dass dieser offizielle Termin endlich hinter uns liegt und die nächsten Schritte folgen können. Wir sind gespannt, wann wir die separaten Grundbücher letzten Endes in Händen halten werden!? 

Freitag, 24. März 2017

Neuer Termin für Teilungsvermessung

Nachdem der ursprüngliche Termin für die Teilungsvermessung im Februar wegen Bodenfrost abgesagt werden musste, konnten wir nun einen neuen Termin Anfang April vereinbaren.

Zwischenzeitlich gab es noch einige Diskussionen wie das Grundstück optimal zu teilen ist, damit die zwei geplanten Einfamilienhäuser passen. Grund für die Diskussionen war, dass die Straßenfront des Grundstücks doch einige Zentimeter schmaler ist als angenommen. Aber unsere Vermesserin hat uns nun einen Teilungsvorschlag gemacht, mit dem beide Häuser passen.

Wir drücken die Daumen, dass Anfang April alles glatt läuft!

Freitag, 17. März 2017

Baugrundgutachten erhalten

Wie wir schon vor dem Grundstückskauf auf HistoMap Berlin recherchiert haben, stand auf unserem Grundstück einst ein Haus, welches vermutlich während des Zweiten Weltkriegs zerstört und in den Sechziger Jahren abgerissen wurde. Später, in den Achtziger und Neunziger Jahren, befand sich auf dem Grundstück ein Spielplatz. Aus einer Orientierenden Altlastenuntersuchung wussten wir außerdem schon vor dem Grundstückskauf, dass sich Bauschutt und Fundamentreste im Boden befinden. Dementsprechend haben wir uns auf umfangreiche und kostspielige Erdarbeiten eingestellt.

Nachdem wir das Baugrundgutachten erst letzte Woche beauftragt haben, halten wir es nun in den Händen. Aufgrund des Vorwissens wurde nicht mit Aufschlussbohrungen gespart um den Baugrund vollständig bewerten zu können. Es wurden sieben Bohrungen durchgeführt, auf „unproblematischen“ Grundstücken sind es in der Regel nur zwei.

Glücklicherweise ist das Gutachten deutlich positiver ausgefallen als wir erwartet hatten: Die Eingriffe in den Boden und die Entsorgung von Bauschutt werden sich wohl auf ein Minimum beschränken lassen. Das freut uns (und unser Bau-Budget) natürlich sehr!

Montag, 13. März 2017

Baugrundgutachten beauftragt

Das ging nun aber mal richtig fix, so wie man sich das wünscht: Am Donnerstag hat die Baufrau die Beratungsgesellschaft für Geochemie und Umweltanalytik (BEGUMA) kontaktiert um das Baugrundgutachten mit Gründungsempfehlung zu beauftragen. Rückruf zur Klärung einiger Details und anschließende Auftragsbestätigung folgten noch am gleichen Tag.

Heute dann die Nachricht, dass die Arbeiten auf dem Grundstück schon morgen durchgeführt werden könnten. Das klingt doch super – los geht‘s!