Donnerstag, 16. Februar 2017

Baaaaaum fällt!

Heute ging es richtig rund auf unserem Grundstück: Die Bäume, die leider im Weg standen, wurden gefällt – allen voran die riesige Tanne vor dem zukünftigen Hauseingang.

Früh morgens hat die Baufrau dem Baumprofi und seinen Kollegen das Grundstück aufgeschlossen. Mittags kam die Zwischeninfo, dass bereits alle Baumarbeiten abgeschlossen sind und dass nun noch die Wurzel der Tanne herausgefräst werden würde. Das ging ja schnell…

Nun sieht das Grundstück ganz kahl aus. Hier der Vorher-Nachher-Vergleich:

Vorher

Nachher

Mittwoch, 15. Februar 2017

Nun sind wir Eigentümer!

Gestern haben wir die Kostenrechnung für die Eintragung als Eigentümer im Grundbuch erhalten. Die Baufrau hatte erstmal Zweifel, ob die Grundbucheintragung damit etwa schon erledigt sein sollte, oder ob wir erstmal zahlen müssten bevor die Eintragung vorgenommen wird. 

Warum diese Zweifel? Wir hatten schon des Öfteren gehört, dass die Grundbucheintragung extrem lange dauern kann. Uns wurde sogar von einem Fall berichtet, in dem die Familie schon in ihrem Neubau wohnte, als die Grundbucheintragung endlich stattfand – unglaublich...

Doch wir haben offenbar Glück und einen flinken Bearbeiter erwischt. Ein Anruf im Grundbuchamt brachte Klärung: Wir stehen tatsächlich schon im Grundbuch und sind damit amtliche Eigentümer!

Mittwoch, 8. Februar 2017

Teilungsvermessung abgesagt

Heute hat uns unsere Vermesserin darüber informiert, dass unser offizieller Termin der Teilungsvermessung leider verschoben werden muss. Schade… Aufgrund des gefrorenen Bodens können die notwenigen Arbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden: Es müssen vorhandene Grenzsteine in 60 cm Tiefe aufgesucht und neue Grenzsteine gesetzt werden. Einen neuen Termin haben wir leider noch nicht.

Unterdessen trudeln ein paar neue Rechnungen ein: Die Grundstückshaftpflicht, die Grundsteuer und die Berliner Stadtreinigung möchten bezahlt werden.

Montag, 30. Januar 2017

Ein Erdloch unbekannter Herkunft

Oha – das sind Worte, die wir gehofft hatten nicht zu lesen!

Kürzlich haben wir ja bei der Berliner Senatsverwaltung um Stellungsnahme zur eventuellen Belastung unseres Grundstücks mit Kampfmitteln gebeten (siehe hier). Diese ist leider nicht so positiv ausgefallen, wie wir uns das erhofft hatten: Die Auswertung der Luftbilder förderte „ein Erdloch unbekannter Herkunft“ zu Tage.

Dazu wurde folgender Hinweis gegeben: „Bodenvertiefungen und Gewässer sind sowohl in der Kriegs- als auch in der Nachkriegszeit dazu genutzt worden, nicht mehr benötigte Waffen und Munition zu entsorgen.“ Dementsprechend wurde die „dringende Empfehlung vor einem Baubeginn zumindest die von Bodeneingriffen betroffenen Merkmale / Anhaltspunkte durch eine Fachfirma der Kampfmittelräumung auf eigene Kosten untersuchen zu lassen“ ausgesprochen – aha!

Das „Erdloch unbekannter Herkunft“ liegt zwar nicht im Baufeld, aber trotzdem haben wir sofort einige Fachfirmen kontaktiert. Diese scheinen jedoch sehr ausgelastet zu sein; von zwei Fachfirmen kam schon eine Absage wegen fehlender Kapazitäten. Mal sehen, wann wir eine Firma finden und was die Untersuchung kosten wird.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Teilungsvermessung geplant

Unsere Vermesserin hat sich gemeldet um den Termin für die Teilungsvermessung zu planen. Uns war vorher überhaupt nicht bewusst, was für ein organisatorischer Aufwand das ist, denn auch die Nachbarn, deren Grundstücke an die „Teilungspunkte“ grenzen, müssen wohl zur Teilungsvermessung eingeladen werden. Bei uns wären das dann die Deutsche Bahn und die Stadt Berlin.

Für die Teilungsvermessung ist nun ein Termin im Februar anvisiert. Die Baufrau wird vor Ort sein um sich das Schauspiel anzusehen. Wir sind gespannt!

Samstag, 14. Januar 2017

Grunderwerbsteuer fällig

Nachdem wir kurz vor Weihnachten den Fragebogen „zur Prüfung der Frage, ob ein sogenanntes einheitliches Vertragswerk über den Erwerb und die Bebauung des Grundbesitzes vorliegt“ an das Finanzamt Spandau zurückgesendet haben, ist heute der Steuerbescheid eingetroffen. Wie erwartet wird in unserem Fall die Grunderwerbsteuer nur für das Grundstück fällig.
Nach Bezahlung stellt das Finanzamt Spandau eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, die an unseren Notar übermittelt wird. Dieser veranlasst dann die Eigentumsumschreibung im Grundbuch. Wir sind gespannt, wie lange diese bürokratischen Schritte wohl noch in Anspruch nehmen werden.

Unser Grundstück liegt derweil im Winterschlaf…

Freitag, 6. Januar 2017

Baumprofi beauftragt

In den letzten Tagen haben sich einige Baumprofis unseren großen Nadelbaum angeschaut. Die gute Nachricht ist, es handelt sich um eine Tanne, das heißt wir brauchen keine Fällgenehmigung. Wir haben drei Kostenvoranschläge für Fällung und Entsorgung erhalten, die mit einer Preispanne von 350Euro bis 1200Euro sehr unterschiedlich ausgefallen sind.

Wir haben uns nun für Baumpflege Bloch entschieden: Dieser macht auf uns den zuverlässigsten Eindruck: Er hat sich als einziger sofort auf unsere Anfrage gemeldet, eine Besichtigung durchgeführt, noch vor Ort ein Angebot gemacht und einen Termin für die Fällung vorgeschlagen – so stelle ich mir das vor! Außerdem hat er den günstigsten Preis aufgerufen. Deshalb haben wir uns entschieden, auch die anderen kleinen Bäume im Baufeld (die wir eventuell in Eigenleistung fällen wollten) ebenfalls gleich von ihm entfernen zu lassen.

Im Februar heißt es dann also: Baaaaaaaaaum fällt!!

Außerdem kam heute die Rechnung vom Notar. Die Kosten befinden sich zum Glück im erwarteten Rahmen.

Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten!

In diesem Jahr gab es natürlich so einiges Hilfreiches für die kommenden Monate des Hausbaus. Besonders schön findet die Baufrau diese Gummistiefel – klassisch, nützlich, chic!


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Ermittlung und Bergung von Kampfmitteln im Land Berlin

Was man nicht alles zu tun hat…

Wie im Merkblatt zur Ermittlung und Bergung von Kampfmitteln im Land Berlin beschrieben, ist Berlin die europäische Stadt, die die meisten Luftangriffe und große Mengen an Abwurfmunition während des Zweiten Weltkrieges über sich ergehen lassen musste. Obwohl in Berlin bereits seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum heutigen Tage nach Kampfmitteln gesucht wurde und wird, muss auch aktuell davon ausgegangen werden, dass bisher noch nicht erkannte Kampfmittel im Erdreich vorhanden sind.

Als zukünftiger Bauherr/Baufrau ist man nun also tatsächlich für die „Erforschung und Beseitigung von Gefahren, die von Kampfmitteln ausgehen können“ verantwortlich. Also haben wir heute einen entsprechenden Antrag auf Stellungnahme zu den bei der Senatsverwaltung vorhandenen Informationen über Kampfmittel gestellt.

Für die Stellungnahme verwendet die Ordnungsbehörde im Wesentlichen Luftbilder aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, die auf das Vorhandensein von kampfmittelspezifischen Merkmalen / Anhaltspunkten hin geprüft werden.

Bearbeitungsdauer: Mindestens 8 Wochen – Wir sind gespannt!

Update: Tatsächliche Bearbeitungszeit lag bei 4 Wochen. Das Ergebnis ist hier zu finden.

Grunderwerbsteuer: Fragebogen vom Finanzamt

Nun hat sich auch endlich das Finanzamt wegen der Grunderwerbsteuer gemeldet.

Aber nicht etwa mit einem Steuerbescheid, sondern erstmal mit einem sehr ausführlichen Fragebogen „zur Prüfung der Frage, ob ein sogenanntes einheitliches Vertragswerk über den Erwerb und die Bebauung des Grundbesitzes vorliegt“. Wäre dies der Fall, so wäre die Grunderwerbsteuer nicht nur für das Grundstück, sondern auch für das noch zu bauende Haus zu entrichten.

Wir sind gespannt, wie lange es nun dauert bis uns der eigentliche Steuerbescheid zugeht.

Update: Der Steuerbescheid ist 3 Wochen später bei uns eingetroffen.