Donnerstag, 22. Dezember 2016

Ermittlung und Bergung von Kampfmitteln im Land Berlin

Was man nicht alles zu tun hat…

Wie im Merkblatt zur Ermittlung und Bergung von Kampfmitteln im Land Berlin beschrieben, ist Berlin die europäische Stadt, die die meisten Luftangriffe und große Mengen an Abwurfmunition während des Zweiten Weltkrieges über sich ergehen lassen musste. Obwohl in Berlin bereits seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum heutigen Tage nach Kampfmitteln gesucht wurde und wird, muss auch aktuell davon ausgegangen werden, dass bisher noch nicht erkannte Kampfmittel im Erdreich vorhanden sind.

Als zukünftiger Bauherr/Baufrau ist man nun also tatsächlich für die „Erforschung und Beseitigung von Gefahren, die von Kampfmitteln ausgehen können“ verantwortlich. Also haben wir heute einen entsprechenden Antrag auf Stellungnahme zu den bei der Senatsverwaltung vorhandenen Informationen über Kampfmittel gestellt.

Für die Stellungnahme verwendet die Ordnungsbehörde im Wesentlichen Luftbilder aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, die auf das Vorhandensein von kampfmittelspezifischen Merkmalen / Anhaltspunkten hin geprüft werden.

Bearbeitungsdauer: Mindestens 8 Wochen – Wir sind gespannt!

Update: Tatsächliche Bearbeitungszeit lag bei 4 Wochen. Das Ergebnis ist hier zu finden.

Kommentare:

  1. ...in diesem Metier arbeitet mein Mann (Kampfmittelbergung) ;) Danke für euren Gästebucheintrag und VIEEEEL Spaß und Erfolg beim Hausbau! Eines können wir sagen: Der Aufwand lohnt sich. Kommt gut ins neue Jahr! LG, Anne (domusaurea2015/jimdo).

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    1. Frohes Neues Jahr!
      Natürlich hoffen wir inständig, dass wir nicht auf deinen Mann :-) oder einen anderen Profi zur Kampfmittelbergung zurückgreifen müssen, sondern unser Grundstück unbelastet ist...

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    2. Update: Jetzt könnten wir deinen Mann dringend zur Kampfmittel-Untersuchung gebrauchen! Andere Fachfirmen scheinen keine Kapazitäten zu haben. Siehe hier: http://ostberlinstadtvilla.blogspot.de/2017/01/ein-erdloch-unbekannter-herkunft.html

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